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Historischer Test

Hat die Qualitätsnote in der Vergangenheit Unternehmen unterschieden? Gemessen an 243 US-Unternehmen von 2011 bis 2023, mit den Daten, die am jeweiligen Stichtag vorlagen. Hier steht, was dabei herauskam, und gleich daneben, was der Test nicht zeigt.

Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige.

Das Ergebnis

Das oberste Qualitätsdrittel lag nach 36 Monaten im Median bei +44,3 %, das mittlere bei +25,9 %, das unterste bei +12,7 %.

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QualitätsdrittelUnternehmenMedian 36 MonateGegen den MarktÜber dem Markt
Oberstes Drittel69+44,3 %+5,0 Pp.61 %
Mittleres Drittel69+25,9 %-14,8 Pp.30 %
Unterstes Drittel69+12,7 %-28,0 Pp.13 %

Median: der mittlere Wert, wenn man alle der Größe nach ordnet. Gegen den Markt: Abstand zum Durchschnitt aller Werte am selben Stichtag. Über dem Markt: Anteil der Unternehmen der Gruppe, die besser als dieser Durchschnitt lagen.

Wie gerechnet wurde

Warum zwei Zahlen nötig sind

2011 bis 2023 war überwiegend ein steigender Markt: alle Beobachtungen zusammen lagen im Median bei +29,7 %. Eine Gruppe mit positiver Rendite ist in diesem Umfeld noch keine Leistung. Deshalb steht daneben der Abstand zum Markt.

Dieser Abstand ist eine strenge Messlatte, aus einem rechnerischen Grund: die Gruppe wird als Median gemessen, der Markt als Durchschnitt. Wenige große Gewinner heben den Durchschnitt über den Median, im Datensatz +41,0 % gegen +29,7 %. Deshalb liegen auch gute Gruppen oft darunter. Aussagekräftig ist die Reihenfolge der Gruppen, nicht die Höhe einer einzelnen Zahl.

Was eine strengere Schwelle bringt

Jede Zeile enthält alle Unternehmen ab einer bestimmten Qualitätssumme. Je höher die Schwelle, desto besser lag das Ergebnis und desto kleiner die Auswahl. Die Zahl der Unternehmen steht deshalb in jeder Zeile; eine Schwelle, die nur noch wenige übrig lässt, ist entsprechend unsicher.

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QualitätssummeUnternehmenMedian 36 MonateGegen den MarktÜber dem Markt
ab 17 Punkten18+53,0 %+13,9 Pp.67 %
ab 16 Punkten28+46,1 %+9,9 Pp.68 %
ab 15 Punkten45+43,6 %+8,1 Pp.64 %
ab 14 Punkten80+43,2 %+4,0 Pp.57 %
ab 13 Punkten111+38,1 %-3,1 Pp.47 %
ab 12 Punkten142+35,1 %-5,1 Pp.46 %
ab 11 Punkten165+31,8 %-6,6 Pp.41 %
ab 10 Punkten179+30,1 %-8,8 Pp.39 %
ab 8 Punkten190+29,6 %-10,7 Pp.37 %
ab 6 Punkten201+29,2 %-12,1 Pp.36 %
alle Punkten207+27,8 %-13,4 Pp.35 %

Die Gegenprobe: was nicht funktioniert hat

Dieselbe Rechnung für den Abstand des Kurses zur eigenen Bewertungsspanne, in fünf gleich große Gruppen geteilt. Gegen den Markt gerechnet schnitten die günstigsten Aktien am schwächsten ab. Der Abstand zur Spanne ist also keine Kaufrangfolge. Ein Unternehmen, das weit unter seiner eigenen Geschichte notiert, ist meist aus einem Grund gefallen, den das Vielfache nicht kennt. Darum geht die Bewertung nicht in die Gesamtpunkte ein.

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Fünftel nach BewertungFälleMedian 36 MonateGegen den MarktÜber dem Markt
1 von 5, am teuersten418+29,2 %-9,2 Pp.43 %
2 von 5415+25,0 %-10,3 Pp.39 %
3 von 5403+29,3 %-12,0 Pp.40 %
4 von 5392+31,9 %-14,5 Pp.39 %
5 von 5, am günstigsten373+24,1 %-18,0 Pp.36 %

Hält der Befund ohne die Ausreißer?

Ohne die 15 besten und die 15 schlechtesten Unternehmen und mit neu gebildeten Dritteln: oberstes Drittel +4,3 Prozentpunkte gegen den Markt, unterstes -27,1 Prozentpunkte. Der Abstand bleibt; einzelne große Gewinner tragen ihn nicht.

Was dieser Test nicht zeigt