Inside Stocks

Risikohinweis und Pflichtangaben

Diese Seite sagt, was Inside Stocks ist, was es nicht ist und wo die Methode an ihre Grenzen stößt. Sie enthält die Angaben, die zu einer Anlageempfehlung gehören. Wer die Grenzen kennt, kann dem Rest trauen.

Was hier erstellt wird

Inside Stocks bewertet Unternehmen nach festen, offengelegten Regeln und sagt, wo der heutige Kurs im eigenen historischen Bewertungsband des Unternehmens liegt. Ein solches Werturteil zum gegenwärtigen Wert eines Wertpapiers ist eine Anlageempfehlung im Sinn von Artikel 3 Absatz 1 Nummer 35 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014. Wir benennen das ausdrücklich, statt es zu verneinen, und halten die Angaben ein, die dafür vorgeschrieben sind.

Was hier nicht erstellt wird

Keine Anlageberatung. Anlageberatung setzt eine persönliche Empfehlung voraus, die auf einer Prüfung der persönlichen Umstände beruht oder als für den Anleger geeignet dargestellt wird. Nichts davon geschieht hier: wir kennen weder deine finanziellen Verhältnisse noch deine Ziele, deine Erfahrung oder deine Risikobereitschaft, und wir fragen sie nicht ab. Alle Inhalte sind öffentlich und für jeden gleich. Eine Erlaubnis nach Wertpapierinstitutsgesetz oder Kreditwesengesetz ist dafür nicht erforderlich.

Keine Kursprognose und kein Kursziel. Wir sagen nicht, wohin ein Kurs läuft. Es gibt keine Zielkurse, keine Zeitpunkte und keine Wahrscheinlichkeiten für künftige Kursverläufe.

Keine persönliche Auswahl. Es gibt keine Empfehlungsliste, keine auf deine Angaben zugeschnittene Auswahl und keinen Hinweis, was zu einem Depot passt.

Wer die Bewertung erstellt

Verantwortlich für Regelwerk, Auswertung und Darstellung ist Florian Maier, Inhaber von Scale Smart, Unternehmensberater, Executive MBA, TU München und Tsinghua. Name und Funktion stehen zusätzlich an jeder einzelnen Bewertung. Anschrift und Kontakt stehen im Impressum.

Status der Anzeige nach § 86 Absatz 1 Wertpapierhandelsgesetz: Inside Stocks befindet sich im geschlossenen Test und ist nicht öffentlich zugänglich. Vor der öffentlichen Bereitstellung wird die Tätigkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach § 86 Abs. 1 WpHG angezeigt.

Zeitpunkt und Datenstand

Jede Bewertung nennt den Zeitpunkt, zu dem sie abgeschlossen wurde, und das Datum des Kurses, auf den sie sich bezieht. Beide Angaben stehen auf der jeweiligen Unternehmensseite, nicht nur hier. Kennzahlen tragen zusätzlich das Datum des Geschäftsberichts, aus dem sie stammen, nicht das Datum ihres Abrufs.

Zeitlicher Horizont

Die Qualitätsnoten beschreiben einen Zustand, der sich mit jedem neuen Geschäftsbericht ändern kann, also etwa vierteljährlich. Die historische Auswertung, auf die sich die Einordnung stützt, rechnet über ein Fenster von 36 Monaten. Für kürzere Zeiträume sagt die Methode nichts: ein Unternehmen mit hoher Qualitätssumme kann morgen, nächste Woche und über ein Jahr schlechter laufen als der Markt. Wer in Wochen denkt, ist hier an der falschen Stelle.

Woran die Methode hängt

Die Noten entstehen aus festen Schwellenwerten auf berichteten Zahlen. Wer diese Schwellen verschiebt, bekommt andere Noten. Die wichtigsten Annahmen und ihre Wirkung:

Änderungen und Zwölf-Monats-Historie

Ändert sich eine Note gegenüber der vorherigen Bewertung desselben Unternehmens, steht das an der Bewertung, mit dem Grund. Für jedes Unternehmen ist die Liste aller Bewertungen der letzten zwölf Monate dauerhaft und kostenfrei einsehbar; sie ist von jeder Unternehmensseite verlinkt. Ändert sich eine Regel, bekommt der Methodenstand eine neue Nummer, und ältere Bewertungen bleiben unter ihrer alten Nummer lesbar. Es wird nichts stillschweigend nachgezogen.

Interessenkonflikte

Der Ersteller legt eigenes Geld in Aktien an, auch in Unternehmen, die hier bewertet werden, und kauft und verkauft laufend. Einzelne Positionen werden nicht offengelegt. Das Ergebnis entsteht aus festen, veröffentlichten Regeln ohne Ermessensspielraum: dieselben Zahlen ergeben dieselbe Note, unabhängig davon, wer sie rechnet und was er besitzt.

Inside Stocks erhält keine Zahlungen, Sachleistungen oder Vorteile von bewerteten Unternehmen, von Emittenten, Brokern oder Vermögensverwaltern. Es gibt keine Werbung, keine bezahlte Platzierung und keine Vermittlungsprovisionen. Einnahmen entstehen ausschließlich aus Abonnements von Nutzern.

Allgemeine Risiken

Wertpapiere können an Wert verlieren, bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Geldes. Historische Auswertungen, auch ein über viele Jahre gerechneter Test, sagen nichts über künftige Kurse. Ein Ergebnis, das sich in der Vergangenheit gezeigt hat, kann auf Zufall beruhen oder auf Marktbedingungen, die nicht wiederkehren. Kurs- und Unternehmensdaten können verzögert, unvollständig oder falsch sein. Wer Wertpapiere kauft, sollte nur Geld einsetzen, dessen Verlust er tragen kann, und im Zweifel eine Beratung in Anspruch nehmen, die seine persönlichen Verhältnisse kennt.

Begründung auf Verlangen

Zu jeder Bewertung ist der vollständige Rechenweg gespeichert: Eingabewerte, Quelle, Schwelle, Methodenstand und Zeitpunkt. Auf Verlangen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht legen wir die Grundlage einer Bewertung offen.